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| Aufgabenbereiche
Untersuchung von verdächtigen Stoffen auf Betäubungsmittel, psychoaktive Substanzen und Gifte.
Untersuchung von Blut, Urin und anderen Körperflüssigkeiten auf Arzneistoffe, Drogen und Gifte bei lebenden und/oder bei verstorbenen Personen.
Eingesetzt werden hierzu die Mittel der modernen instrumentellen chemischen Analytik (wie bsp. GC-MS, HPLC-MS, Ionenmobilitätsspektrometrie).
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| Arbeitsbereich Forensische Chemie
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| Ecstasy-Tabletten |

Identifikation und Gehaltsbestimmungen von Betäubungsmitteln. Hier geht es darum, Substanzen wie Pulver, Tabletten, Kapseln etc., die in kriminalistisch relevantem Zusammenhang wie z.B. bei Personenüberprüfungen aus der Drogenszene aufgefunden worden sind, zu identifizieren und deren Konzentration bzw. Reinheitsgehalt zu bestimmen. Darüber hinaus muss beurteilt werden, ob Streckmittel selber psychoaktiv oder gesundheitsschädlich sein können.
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| Untersuchung eines Autos |

Drogennachweis vor Ort Mit der Methode der Ionenmobilitätsspektrometrie (IMS) kann der Nachweis sehr kleiner Mengen von Betäubungsmitteln vor Ort erbracht werden. Damit können ermittlungstaktisch wichtige Fragen beantwortet werden, so bsp. ob mit Betäubungsmitteln in einer Wohnung hantiert worden ist bzw. ob Drogen in einem Fahrzeug transportiert worden sind oder ob an Geldscheinen Betäubungsmittel anhaften.
Untersuchungen von unbekannten Substanzen Von den Untersuchungsbehörden sichergestellte Substanzen (Festproben, Flüssigkeiten etc.), die in einem kriminalistisch relevanten Zusammenhang stehen oder zu stehen scheinen, werden untersucht, identifiziert und auf ihre Gefährlichkeit und Relevanz beurteilt.
Chemisch-analytische Branduntersuchungen In Zusammenarbeit mit der Kriminaltechnik Basel-Stadt werden Untersuchungen bei unklaren Brandfällen durchgeführt, indem die Brandschuttasservate auf Brandbeschleuniger (bsp. Motorentreibstoff) untersucht werden.
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| Arbeitsbereich forensische Toxikologie
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| Gaschromatographen für Blutalkoholbestimmungen |

Alkohol im Strassenverkehr Die Abteilung FCT ist eines von 12 Laboratorien in der Schweiz, das vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) anerkannt ist, Blutalkoholuntersuchungen im Strassenverkehr nach den Vorschriften des Bundes durchzuführen. Pro Jahr werden im IRM rund 1000 dieser Untersuchungen durchgeführt, wobei die meisten Ergebnisse weit über 0.80 Promillen liegen.
Drogen und Medikamente im Strassenverkehr Im Weiteren ist das Laboratorium auch eine von 8 Prüfstellen in der Schweiz, die im Auftrag des ASTRA Untersuchungen auf Fahren unter Drogen- und Medikamenteneinfluss im Strassenverkehr durchführen dürfen. In den letzten Jahren haben diese Untersuchungen stetig zugenommen, wobei vor allem die Betäubungsmittel Cannabis, Heroin und Cocain häufig nachgewiesen werden. In einem gemeinsamen rechtsmedizinischen Gutachten wird die Fahrfähigkeit der betroffenen Person aus forensisch-medizinischer und forensisch-toxikologischer Sicht beurteilt.
Toxikologische Untersuchungen bei lebenden Personen Bei Tatverdächtigen und Opfern von Gewaltdelikten wird in den asservierten Körperflüssigkeiten festgestellt, ob die betroffenen Personen Alkohol, Drogen oder Medikamente konsumiert haben und ob sie zum rechtsrelevanten Zeitpunkt unter dem Einfluss dieser psychoaktiven Substanzen gestanden sind. Im Weiteren wird durch Urinanalysen ein allfälliger Drogenkonsum bei Drogenabhängigen überprüft.
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| Blutprobe und Extrakt |

Toxikologische Untersuchungen bei Verstorbenen Hier wird festgestellt, ob bei aussergewöhnlichen Todesfällen psychoaktive Substanzen (Alkohol, Betäubungsmittel, Medikamente) oder Giftstoffe mit im Spiel waren. Diese Abklärungen dienen zur Ermittlung der Todesursache. Das forensisch-toxikologische Gutachten wird zusammen mit den forensisch-medizinischen Expertisen den Auftraggebern abgegeben.
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